Über ihren Ursprung wird viel spekuliert, jüngste Untersuchungen sind aber zu dem Schluss gekommen, dass Medien Abkömmlinge von Hexen sind, bei denen es aber nicht zur vollständigen Hexe gereicht hat. Wie auch Beschenkte sind Medien menschlich, sie haben nur besondere Fähigkeiten.
Eine Gruppe hat mal versucht, den Begriff Besinnliche einzuführen, das hat sich aber nicht durchgesetzt. Hat in manchen Teilen der Welt wohl zu sehr zu Assoziationen mit Weihnachten geführt.Medien sind stärker in der Welt des Übernatürlichen integriert, als Beschenkte, vielleicht weil sie weniger volatil sind und ihre Fähigkeiten leichter unter Kontrolle bekommen. Spontane Mutationen von entfernten Hexenabkömmlingen sind heutzutage nur noch selten; heutige Medien entstammen in der Regel langen Linien entsprechend veranlagter Menschen. Es gibt da draußen sogar Familien, die mit sorgfältig ausgewählten arrangierten Ehen für einen guten Fortbestand dieser Linien sorgen - kein Witz! Manche Leute haben einfach zu viel Zeit.
Fähigkeiten
Medien sind also Menschen - und was können die so? Nun, die klassischen Medienfähigkeiten, die unter dem Begriff mediale Fähigkeiten zusammengefasst werden. Sortiert nach Schwierigkeitslevel (oben leicht, unten schwer):
Übersinnliche Empathie
Die Fähigkeit, Emotionen von Geistern oder Menschen zu erspüren. Passive Fähigkeit, dauerhaft aktiv, wird von allen gekonnt, aber von nur wenigen so richtig gemeistert. Besonders geübte Medien können sogar die Intentionen (gut/bösartig) eines Geistes oder Menschen erkennen. Geister sind hierbei leichter, da “primitiver”, Menschen dagegen sind extrem komplex. (Funktioniert auch bei Dämonen, aber da muss man nicht nachsehen, die sind immer bösartig.)
Medium
Die Fähigkeit, Geister zu spüren und mit ihnen in Kontakt zu treten. Oft genutzt, um Spuk zu bekämpfen, oder um Hinterbliebenen zu helfen, indem man verstorbene Angehörige kontaktiert.
Hellsichtigkeit
Die Fähigkeit, Informationen oder Vorahnungen über Gegenstände, Personen, Orte oder Ereignisse zu erhalten. Befähigt zum Lesen von Auren und dem Sehen eines unsichtbaren Familiars einer Hexe. Hexen nennen diese Fähigkeit auch Hexenblick.
Fernwahrnehmung
Die Fähigkeit, Informationen über weit entfernte Ereignisse zu erhalten, bspw. ein geliebter Mensch, der verletzt wird. Sehr random und nicht wirklich steuerbar. Das Medium bekommt einfach vollkommen zufällig eine Ahnung, dass etwas passiert (Anfänger) bis hin zur Vision (Fortgeschrittene).
Retrokognition
Die Fähigkeit, Informationen über Ereignisse aus der Vergangenheit zu erhalten. Sehr random und nicht wirklich steuerbar. Das Medium bekommt einfach vollkommen zufällig eine Ahnung, dass etwas passiert ist (Anfänger) bis hin zur Vision (Fortgeschrittene). Wird ausgelöst durch das Interagieren mit einem Gegenstand, der bei einem Ereignis mit viel emotionaler Energie dabei war (beispielsweise ein Mord).
Präkognition
Die Fähigkeit, Informationen über Ereignisse aus der Zukunft zu erhalten. Diese kontrolliert einzusetzen ist unfassbar schwer, da sich die Präkognition kaum richtig trainieren lässt. Meistens bekommt das Medium einfach vollkommen zufällig eine Vorahnung, dass etwas passiert (Anfänger) bis hin zur richtigen Vision (Fortgeschrittene).
Astralprojektion
Die Fähigkeit, das Astralselbst in andere, geisterhafte Ebenen der Existenz zu projizieren. Der weltliche Körper bleibt dabei in einer Art Koma zurück. Besonders geübte Medien können sogar Gegenstände in der wirklichen Welt beeinflussen, ohne sie zu berühren (bspw. Türen öffnen). Ein Tod des Astralkörpers ist richtig schlecht, der Körper bleibt nämlich noch lebendig und im komatösen Zustand bestehen, bis er entweder stirbt (Abschalten lebenserhaltender Maßnahmen, Verhungern etc.) oder von einer anderen Macht besessen wird. Andersrum kann auch der weltliche Körper sterben und den Astralkörper heimatlos zurücklassen. Wenn du dich immer gefragt hast, wie es ist, ein Geist zu sein, hier findest du es heraus.
Ausbildung
Die individuelle Ausprägung dieser Fähigkeiten ist oft sehr unterschiedlich. Bei Hexen ist die Schärfung der medialen Fähigkeiten zwar Teil der Ausbildung, sie spezialisieren sich allerdings eher selten darauf und nutzen oft lieber Hilfsmittel wie Tarotkarten, da sie einfacher zu lernen sind und man die so gesparte Zeit lieber damit verbringen kann, aufregendere Bereiche der Magie zu lernen. Medien haben nur ihre speziellen Fähigkeiten, auf die sie sich konzentrieren müssen und so können sie es durchaus weit bringen und mit dem Ausmaß ihrer Macht auch die eine oder andere Hexe noch beeindrucken.
Bei Medien ist die Ausbildung allerdings noch viel weniger spezialisiert, als bei Hexen. Ein Medium sucht sich keine Mentorin oder Mentor, bei der es in die Lehre geht und es gibt auch hier keine Schulen, in denen das Handwerk gelehrt wird. Vieles lernt man im Selbststudium, oder von ebenfalls begabten Verwandten, manche Medien werden bei entsprechendem Talent von der Kirche rekrutiert und auch ausgebildet. Es kann also oft unmöglich gesagt werden, ob das Medium, das vor einem steht besonderes mächtig oder besonders inkompetent ist, bis man es arbeiten sieht.
Schwächen
Wie auch bei Hexen ist die größte Schwäche der Medien vor allem ihre Menschlichkeit. (Sind ja auch Menschen. Duh.)
Im Gegensatz zu den Hexen sind Medien, genau wie Beschenkte, nicht sehr gut darin, sich mental von magischen Schwankungen und Störungen abzuschirmen und daher empfindlich gegenüber:
- magischen Resonanzphänomenen (v. a. das Gerinne) und
- ritualisierten Eingriffen
Berühmt und berüchtigt
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Kurzbeschreibung - Familienname
Kurzbeschreibung